Trialogischer Beirat

Der Trialogische Beirat von Pinel bringt Betroffene, Angehörige und Profis zusammen – für kritische Beratung und Begleitung und neue Perspektiven.

Trialogischer Beirat – Gemeinsam Perspektiven erweitern

Bei Pinel leben und gestalten wir eine offene Dialogkultur. Dabei profitieren wir auch vom Erfahrungs- und Wissensschatz der Menschen, die wir begleiten, und anderen Psychiatrieerfahrenen.

Unser Trialogischer Beirat wurde ins Leben gerufen, um den gleichberechtigten Austausch zwischen Klient*innen, Fachkräften und Angehörigen zu fördern. Er bringt unterschiedliche Sichtweisen zusammen und bereichert die inhaltliche Ausrichtung von Pinel um eine für die Organisation bedeutsame Perspektive.

Der Beirat versteht sich als kritischer Begleiter und Impulsgeber. Er initiiert Themen und Diskussionen, gibt Stellungnahmen zu sozialpsychiatrischen und gesellschaftlichen Fragestellungen ab und setzt sich insbesondere mit Fragen aus der Betroffenen- und Angehörigenperspektive auseinander. Dabei prüft er das Denken und Handeln unserer Organisation kritisch und wirkt als „trialogisches Gewissen“ von Pinel.

Wer gehört zum Trialogischen Beirat?

Der Beirat besteht aus acht Mitgliedern:

  • Zwei Klient*innen / Betroffene
  • Zwei Fachkräfte
  • Zwei Angehörige
  • Zwei betroffene Profis / Genesungsbegleiter*innen

Um Vielfalt und Unabhängigkeit zu gewährleisten, kommt jeweils eine Person aus dem Pinel-Zusammenhang und eine aus einem anderen Träger. So entsteht ein offener Dialog, der unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven einbezieht.

Warum ist der Trialog so wichtig?

Psychische Gesundheit betrifft uns alle. Der Trialog ermöglicht:

  • Gleichberechtigte Mitwirkung aller Beteiligten
  • Kritische Reflexion unserer Arbeit
  • Neue Impulse für eine sozialpsychiatrische Praxis, die Betroffene und Angehörige ernst nimmt

Unser Ziel: Gemeinsam Lösungen finden, die Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen stärken.

Wir sind für Sie da