Glossar
Eingeschränkte Alltagskompetenz

Von Eingeschränkter Alltagskompetenz (EA) wird dann gesprochen, wenn aufgrund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen Menschen so in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, dass Sie in erheblichem Maße Betreuung und oder allgemeine Beaufsichtigung brauchen. Alle Menschen, bei denen eine Eingeschränkte Alltagskompetenz durch den Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) attestiert wird, erhalten zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen der Pflegeversicherung, maximal 208 Euro im Monat.

EKG

Unter einem EKG (Elektrokardiogramm) versteht man die temporäre oder dauerhafte Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern. Seine wichtigste Bedeutung hat das EKG zur Diagnose eines frischen Herzinfarktes oder von Herzrhythmusstörungen.

Empowerment

(Selbstbefähigung) Empowerment ist ein Begriff der für Arbeitsansätze in der psychosozialen Praxis steht, in der KlientInnen dezidiert zur Entdeckung eigener Stärken ermutigt und ihnen Hilfestellungen bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie vermittelt werden.

Ergotherapie

Ergotherapie ist ein medizinisches Therapieverfahren, welches bei Störungen der Motorik und Sensomotorik, insbesondere im Rahmen neurologischer und orthopädischer Erkrankungen eingesetzt werden kann. Die Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist die Stärkung des Klienten in alltäglichen Bereichen wie Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit. Ziel ist es, dem Einzelnen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.

Ex-In

(Experienced-Involvement) Ausbildungsprogramm für direkt Psychiatrie-Erfahrene, die sich innerhalb eines Jahres zur Genesungsbegleiterin oder Dozentin/ zum Genesungsbegleiter oder Dozenten ausbilden lassen können. Die Ausbildung baut inhaltlich auf den spezifischen Erfahrungen der TeilnehmerInnen auf.