Verantwortung

Einzigartig in der Trägerlandschaft ist das gesellschaftliche und politische Engagement der Pinel gGmbH: Wenn die Pinel-Gesellschaft heute psychosoziale Arbeit für ihre KlientInnen unter dem Namen von Philippe Pinel leistet, knüpft sie nicht nur unmittelbar an dessen humanitäre Grundhaltung an, sondern ihr Einsatz gilt auch der Aufarbeitung des tausendfachen Mordes von Menschen mit einer psychischen Erkrankung durch den Nationalsozialismus.

Um dieser Verpflichtung der Aufarbeitung und des Gedenkens gerecht zu werden unterstützt die Pinel gGmbH die Aktion „Gedenkort T4“ wie auch die Aktion „Stolpersteine“. Darüberhinaus hob die Pinel gGmbH die international bekannte und erfolgreiche Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ mit aus der Taufe. Mit einem neuen Ausstellungskonzept wird hier ebenfalls das Thema der NS „Euthanasie“ in Deutschland und Europa anschaulich aufbereitet.

AUSSTELLUNG
Töten aus Überzeugung

Die nationalistischen „Euthanasie“-Morde in Deutschland und Europa
Das Anliegen der Ausstellung „T4“ ist es, für die Euthanasie-Opfer der NS-Gewaltherrschaft eine emotional geprägte Erinnerungs- und Gedenkkultur zu schaffen, getragen von Betroffenheit, Trauer und Mitgefühl.
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