Interview mit Michael Gollnow M.A. anlässlich der Präsentation der Pinel-T4-Ausstellung in Krakau

Herr Gollnow, ab dem 4. April gastiert die Pinel-T4-Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ zum wiederholten Mal in Polen. Ist Ihre Ausstellung mit diesem Land besonders verbunden?

Ja, die Ausstellung fand bereits in Gdansk, in Breslau und in Opole statt. Die T4-Ausstellung wurde ja auch in Polen ins Leben gerufen. Das geschah im Jahre 2012 während eines Symposiums in Oświęcim. Dort hatten wir die Möglichkeit, das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager zu besichtigen. Die Dimension der Verbrechen, die in Ausschwitz sichtbar wird, hat auf mich eine ganz große Wirkung gehabt. Ich habe mich entschlossen, diesen Ereignissen einen Ausdruck zu verleihen.

Vorbereitungen für den Bau in der Dominicusstraße 5-9 stehen vor dem Abschluss

Pressemitteilung vom 21.02.2017

Ende vergangenen Jahres hat die Pinel gGmbH die Vorbereitungen für die Modernisierung bzw. den Neubau von Teilen des Wohnkomplexes in der Dominicusstraße 5-9 intensiviert. Im Dezember 2016 hat Anne Lampen Architekten BDA die Ausführungsplanung bzw. das Bedarfsprogramm für die Baumaßnahmen erarbeitet. Im selben Zeitraum hat die Pinel gGmbH bei der Berliner Bauaufsicht den Bauantrag eingereicht. Ende Dezember wurde der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz das Bedarfsprogramm zur Prüfung vorgelegt. Im Februar dieses Jahres wurde der Pinel gGmbH vom Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg entsprechend der Baumschutzverordnung eine Genehmigung für die Fällung von 5 Bäumen erteilt.

Pinel trifft auf Jüdisches Kunstatelier „Omanut“

Am 25. Ja­nu­ar 2017 traf sich eine Grup­pe von Pi­nel-Be­woh­ne­rIn­nen zum wie­der­hol­ten Mal mit den Teil­neh­me­rIn­nen des jü­di­schen Kunst­ate­liers OMA­NUT. Bei der Zu­sam­men­kunft haben die Kli­en­ten­In­nen der Pinel gGmbH und Oma­nut-Teil­neh­mer ge­mein­sam Ker­zen ge­gos­sen, ge­zo­gen und ge­formt.